Lehrkonzept

In gemütlicher und britisch anmutender Atmosphäre individuell abgestimmter Sprachunterricht/Nachhilfeunterricht, der durch die Anwesenheit (Präsenzkontakt) eines Tieres nach Wunsch oder aktiver Zusammenarbeit mit diesem (z.B. Schulhund Lana als Lesehund) motivierend auf den Schüler/die Schülerin wirkt.

Room

Irisches und englisches Liedgut (mit Gitarre , Bouzouki), Wortschatzübungen, Grammatikunterricht, Vorbereitung auf Prüfungen, aber auch praxisorientierte und lebensnahe Kommunikation durch „realistische Sprechanlässe und Szenarien“ mit Fokus auf die korrekte Aussprache.

Die Basis des Erfolgs liegt in der sehr genauen und exakten Abstimmung der Auswahl der Themen und Schwerpunkte auf die Bedürfnisse des Kindes/Jugendlichen, die Auswahl der Art der Nachhilfe für den entsprechenden Schüler, Wahl des Ortes und die Wahl des tierischen Mitarbeiters. Dabei bleibt zu entscheiden, ob es sich wöchentlich um ein wiederkehrendes oder wechselndes Setting handeln soll. Diese Entscheidung wird u.a. nach dem Wunsch und Lernerfolg des Schülers ausgerichtet.

Orte nach Wahl:

  • im „British Room“/Arbeitszimmer im Haus am Waldrand in Herdecke
  • im großen Garten
  • Hasenstall
  • auf dem Spaziergang mit Hund im anliegenden Wald
  • beim Herstellen einer typisch englischen Speise im häuslichen Rahmen und dabei ausschließlich stattfindender englischer Kommunikation
  • auf der Schafweide

Tiere nach Wahl:

  • Lana, sehr erfahrene, kinderliebe und ruhige Schulhündin, 2 Jahre alt, Bearded Collie/Flatcoated-Retriever-Mix)
  • Katze Moira, dreifarbige sehr anhängliche und kinderliebe Glückskatze, 3 Jahre alt
  • die 3 zutraulichen Hasen Stups, Pinni und Ella
  • Schafe

Grundlage allen Lernerfolgs ist die Freude an der Sprache, die Liebe zum Umgang mit der Fremdsprache, welcher z. B. über die Verbindung zum Tier und/oder den Einsatz von Musik impulsiert wird und dadurch offener bzw. entspannter ablaufen kann, die kontinuierliche Übung und das Erlebnis, die Fremdsprache in echten Lebenszusammenhängen und in Anwesenheit eines Tieres erleben und anwenden zu können.

 Auf Wunsch ist der Nachhilfeunterricht natürlich auch ohne Tier möglich!

 

Wirkung der tiergestützten Pädagogik:

(Quelle: Wikipedia)

Die tiergestützte Pädagogik nutzt die positive und einmalige Wirkung der Tiere bei der Erziehung und Bildung. Die Verknüpfung der Tiergestützten Pädagogik mit der Umweltbildung beinhaltet ein bisher unausgeschöpftes Potential, um bei kommenden Generationen mehr Umweltbewusstsein aufzubauen und sie zu nachhaltigem

Handeln anzuleiten. Die Verknüpfung mit der Bewegungsförderung beinhaltet die Chance, die Kinder und Jugendliche für körperliche Aktivität zu begeistern. Jugendfarmen leisten seit den 1980er Jahren pädagogische Arbeit mit Tieren. Kleintiere wie Hasen und Meerschweinchen, aber auch Hühner, Enten, Gänse, Schafe und Ziegen, sowie Hunde, Pferde (Therapeutisches Reiten) und Esel bieten den Kindern Nähe und Heimat, und auch die Möglichkeit, Verantwortung und Sozialverhalten zu lernen und zu üben.

Schulhunde werden regelmäßig in Schulen eingesetzt, um Lehrer bei ihrer pädagogischen Arbeit mit ihren Schülern zielgerichtet zu unterstützen.

Sprachhunde werden eingesetzt, um Kinder aktiv und emotional beim Sprachenlernen zu unterstützen. Der Sprachhund wird dabei von einer pädagogischen Sprachförderkraft begleitet.

Leseförderung mit Hund zeigt große Erfolge dabei, auch Kinder mit Leseschwäche zum (Vor-)Lesen zu motivieren.

Canepädagogik basiert auf einem heilpädagogischen Konzept und bietet sog. verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen Hilfe zur Erziehung über den pädagogisch begleiteten Umgang mit Hunden.
Im Gegensatz zu anderen hundgestützt arbeitenden, pädagogischen Angeboten wie z. B. Therapiehund, Schulhund, Besuchshund oder auch Lesehund (Lesehund® -R.E.A.D.®)greift diese nicht auf speziell geschulte Hunde zurück, sondern setzt ausschließlich nicht ausgebildete Hunde ein.

Heilpädagogisches Voltigieren fördert Kinder und Jugendliche über das Medium Pferd individuell und ressourcenorientiert insbesondere in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Literatur

  • Theres Germann-Tillmann, Lily Merklin und Andrea Stamm Näf: Tiergestützte Interventionen: der multiprofessionelle Ansatz. Hans Huber Verlag, Bern 2014, 352 S., ISBN 978-3-456-85416-8.
  • Andrea Beetz: Hunde im Schulalltag, Grundlagen und Praxis, München 2012, ISBN 978-3497023196
  • Corinna Möhrke: Canepädagogik: Hilfe zur Erziehung mit dem und durch den Hund, 2., korrigierte und ergänzte Auflage, Berlin 2012, ISBN 978-3-8442-3318-6
  • Monika Vernooij, Silke Schneider: Handbuch der Tiergestützten Intervention. Grundlagen – Konzepte – Praxisfelder, 3. korrigierte und aktualisierte Auflage, Wiebelsheim 2013, ISBN 978-3-494-01550-7
  • Katrin Wiedemann: Tierisch Pädagogisch, Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-9810096-3-7
  • Sylvia Greiffenhagen: Tiere als Therapie: Neue Wege in Erziehung und Heilung, 1991
  • Kimberly Ann Grobholz: „Tammy erzählt…mein Leben als Lesehund“, München 2012, ISBN 978-3-656-10082-9